Porta Westfalica Möllbergen. Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica führte am Mittwoch, 7.09.2011, eine Übung am Kongresssaal der Zeugen Jehovas durch. Geübt wurde das Suchen und Retten von Personen unter schwerem Atemschutz in einer völlig verrauchten Umgebung sowie die Nutzung einer Drehleiter zum Transport von Verletzten. An der Übung waren rund 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte unter der Leitung von Hansfried Kuhnke und Heino Roggenkamp beteiligt.
 
Angenommen wurde ein Wohnungsbrand im 2. Obergeschoß des Kongresssaales, hier befindet sich eine Hausmeisterwohnung und mehrere Gästezimmer. Innerhalb dieser Räume wurden 3 Personen vermisst. 2 der vermissten Personen wurden durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Möllbergen dargestellt, außerdem mußte eine Rettungspuppe/Dummy mit etwa 70 KG Gewicht gerettet werden. Für den Brandrauch in der Wohnung sorgte eine Nebelmaschine, damit wurden möglichst realistische Einsatzbedingungen simuliert.

AUßerhalb des Gebäudes wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und ein Löschangriff vorbereitet. Ein erster Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Erkundung in das Gebäude vor. Bei Öffnung der Wohnungstür wurde die dichte Verrauchung festgestellt, im Türrahmen wurde daraufhin ein sogenannter mobiler Rauchverschluss eingesetzt. Dieser verhindert den Austritt des Brandrauches aus der betroffenen Wohnung, das Treppenhaus bleibt rauchfrei und kann weiterhin als Rettungsweg genutzt werden. Der Trupp ging dann in die Wohnung vor und fand eine erste Person auf, diese wurde aus der Wohnung gerettet, im Treppenhaus versorgt und dann über eine Trage unter Einsatz der Drehleiter in Sicherheit gebracht. Weitere Trupps übernahmen die Suche und Rettung der weiteren vermissten Personen. Im Anschluß an die Übung wurde die Wohnung mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht.

Nach Abschluß aller Arbeiten übernahm Hansfried Kuhnke die Übungskritik und bedankte sich bei den Zeugen Jehovas für die Möglichkeit zur Nutzung der Räumlichkeiten. Einsatzübungen unter schwerem Atemschutz sind einmal jährlich Pflicht, als Besonderheit konnte man hier die Drehleiter als zweiten Rettungsweg nutzen. Beteiligt waren die Löschgruppen Möllbergen, Veltheim, Eisbergen und Lohfeld, sowie die Drehleiterbereitschaft der Löschgruppe Hausberge.

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