(PW- Eisbergen) In den Abendstunden des 10.03.2016 führte der Zug 4 der Freiwilligen Feuerwehr Porta Westfalica, gebildet aus den Löschgruppen Eisbergen und Veltheim-Möllbergen, und Kräfte der hauptamtlichen Wache und der ELW Bereitschaft der LG Holzhausen gemeinschaftlich eine Ausbildungsübung in und an der der Grundschule Eisbergen durch. Zweck der Übung war es die Zusammenarbeit untereinander zu stärken und auszubauen. Zudem wurde die Rettung von verletzten Personen im Zusammenwirken mit der Drehleiter geübt.

Angenommen wurde ein Brand in einem Teil der Grundschule bei dem mehrere Personen vermisst  bzw.. in hilflose Lage gekommen waren. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Eisbergen und Veltheim-Möllbergen wurden sofort Trupps mittels Atemschutz beauftragt eine im Kellerbereich vermisste Person zu suchen. Zudem wurde die Wasserversorgung vom Fahrzeug und Hydranten aufgebaut. Eine Atemschutzüberwachung wurde eingerichtet.


Um die Übung realitätsnah zu gestalten waren Teile des Treppenhauses und der Keller mittels Nebelgeräte verraucht worden. Die Trupps verschafften sich Zutritt zum Gebäude und begannen unmittelbar mit der Suche. Währenddessen hatten sich im 2. Obergeschoss 2 Personen bemerkbar gemacht denen der Rückweg abgeschnitten worden war. Hier kam die Drehleiter der Wache Porta ins Spiel. Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache brachten das Fahrzeug in Stellung. Mittels Rettungskorb erreicht man das Fenster im Stockwerk aus dem sich die Personen zuvor bemerkbar gemacht hatten und konnte nach kurzer Zeit eine der Personen in Sicherheit bringen.

Die 2. Person hatte leichte Verletzungen erlitten und konnte nicht aus eigener Kraft den Korb besteigen und wurde durch Einsatzkräfte gerettet. Während die Rettung aller Beteiligten über die Drehleiter lief, wurde die vermisste Person aus dem Keller gefunden, aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.

Koordiniert wurde der Einsatz von den Kameraden des Einsatzleitwagen und dem Zugführer Hansfried Kuhnke. Während der Übung verfolgten zahlreiche Eisberger und der Wehrführer der Feuerwehr Porta Westfalica, Jens Grabbe, die Übung. Im Abschlussgespräch bedankte sich Zugführer Kuhnke bei allen Einsatzkräften für die gelungene Übung und die gute kameradschaftliche Zusammenarbeit aller Einheiten.

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