02.10.2026 - Möllbergen: Scheune in Vollbrand / Problematische Wasserversorgung

Porta Westfalica Möllbergen. Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Freitag, 02.10.2026, gegen 06:43 Uhr zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Möllbergen alarmiert. Eine Scheune stand bei Eintreffen in Vollbrand, die Wasserversorgung gestaltete sich aufgrund der abgelegenen Lage schwierig.

Die Einsatzstelle lag am Stadtrand von Porta Westfalica im Ortsteil Möllbergen, Zum Buhn, kurz vor der Grenze zu Vlotho/Uffeln. Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um eine Scheune auf einem alleinstehenden ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen mit Wohnhaus und mehreren kleineren Gebäuden. Die Scheune wurde als Werkstatt und Abstellfläche genutzt, Stroh oder Heu waren nicht eingelagert.

Die Eigentümer wurden durch die Unruhe der Tiere im Haus auf den Brand aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Die Alarmierung erfolgte um 06:43 Uhr durch die Kreisleitstelle. Bereits auf der Anfahrt waren Feuerschein und Rauchsäule deutlich sichtbar. Bei Eintreffen stand die Scheune in Vollbrand, die Flammen hatten das Dach komplett durchschlagen. Die Feuerwehr nahm erste Löschmaßnahmen vor und baute eine Riegelstellung zu den umliegenden Gebäuden auf. Während dieser Arbeiten erfolgte bereits ein Teileinsturz des Giebels zum Wohnhaus hin. Die Löschwasserversorgung erfolgte in der Anfangsphase aus den Tanks der Löschfahrzeuge vor Ort. In der Nähe des Anwesens waren keine Hydranten oder Wasserflächen vorhanden. Die Einsatzkräfte bauten eine Löschwasserversorgung zur Möllberger Straße auf. Dazu wurden 1300m B-Schläuche verlegt, dies erfolgte durch den Eisberger Schlauchwagen. Auf der Strecke wurden mehrere Pumpen zur Wasserförderung in die Leitung eingesetzt.

Nach Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde der Brand mit dem Wenderohr der Drehleiter bekämpft. Die Riegelstellung konnte ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Gebäude verhindern. Die Scheune brannte komplett aus. Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.

Das Bauordnungsamt begutachtete das Gebäude, beide Giebel waren einsturzgefährdet oder bereits teilweise eingestürzt. Mit Hilfe eines Baggers eines örtlichen Bauunternehmens wurden die Giebel und freigebrannte Mauern abgerissen. Nach Abschluss der Baggerarbeiten löschte die Feuerwehr die Trümmer ab und überprüfte die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester. Die Einsatzstelle wurde gegen 12:15 Uhr den Eigentümern übergeben. Der Einsatz wurde nach Austausch und Reinigung der Ausrüstung gegen 13 Uhr beendet. Die Feuerwehr war mit 62 Einsatzkräften vor Ort.

Einsatzleiter: Fabian Schulte; eingesetzte Kräfte vor Ort: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Ehrenamtliche Löschgruppen: Veltheim-Möllbergen, Holtrup-Vennebeck-Costedt, Holzhausen, Hausberge-Lohfeld (im Verlauf Grundschutz), Eisbergen, Rettungsdienst FW Porta, Einsatzführungsdienst, Einsatzdokumentation, Polizei, Bauordnungsamt, Stadtwerke. Einsatzende: 13:00 Uhr.

Einsatzkräfte vor Ort

Einsatzleiter: Fabian Schulte
Einsatzkräfte hauptamtlich: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Polizei, Rettungsdienst FW Porta, Stadtwerke
Einsatzkräfte ehrenamtlich: Hausberge-Lohfeld, Holzhausen, Eisbergen, Holtrup-Vennebeck-Costedt, Veltheim-Möllbergen, Einsatzdokumentation, Einsatzführungsdienst

Einsatzende: 13:00 Uhr