20.09.2025 - Großübung der Jugendfeuerwehr Porta Westfalica
Porta Westfalica. Die Jugendfeuerwehr Porta Westfalica führte am Samstag, 20.09.2025, eine Großübung durch. Dazu konnten die Übungshäuser der Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz Röcke genutzt werden. In drei Durchgängen kamen alle Gruppen der Portaner Wehr zum Einsatz, insgesamt nahmen 97 Mädchen und Jungen an der Übung teil.
Die Großübung war durch die Stadtjugendfeuerwehrwarte Andreas Wehking und Niklas Bultemeier geplant und vorbereitet worden. Die Löschgruppe Kleinenbremen-Wülpke unterstützte vor Ort, der Einsatzleitwagen aus Holzhausen übernahm die Koordination. Einsatzleiter war Andreas Korff, er wies die Gruppen in ihre Aufgaben ein und koordinierte den Einsatz. Angenommen wurde ein Brandeinsatz im Gebäude mit vermissten Personen. In einem der Übungshäuser sorgte eine Nebelmaschine für eine simulierte Verrauchung, mit einem Firetrainer wurde ein Brand simuliert. Die Rollen der vermissten Personen übernahmen Angehörige der Kinderfeuerwehr, zusätzlich kamen Übungspuppen (Dummys) und ein Stofftier zum Einsatz.
Im ersten Durchgang bildeten die Jugendfeuerwehren Veltheim-Möllbergen, Eisbergen und Neesen-Lerbeck einen Zug, den zweiten Durchgang übernahmen die Gruppen Nammen, Hausberge-Lohfeld und Holtrup-Vennebeck-Costedt, im dritten Durchgang waren die Gruppen Holzhausen, Kleinenbremen-Wülpke und Barkhausen im Einsatz. Bei Eintreffen wurden die jeweiligen Gruppen in ihre Aufgaben eingewiesen, darunter fielen die Personensuche und -rettung, die Brandbekämpfung im Außen- und Innenangriff und die Herstellung einer Wasserversorgung. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung war vor Ort ein 5000 Liter Falttank aufgestellt und befüllt worden, die Wasserentnahme erfolgte in den einzelnen Durchgängen mittels Saugleitung aus dem Falttank.
Die Aufgaben konnten durch die jungen Einsatzkräfte, manchmal mit etwas Unterstützung durch die Betreuer, gut abgearbeitet werden. Die Leitungen wurden schnell verlegt, die Angriffstrupps gingen vor und konnten die Personen ins Freie bringen. Zum Abschluss konnte das Feuer mit einem massiven Löschangriff unter Kontrolle gebracht werden. Gegen 13 Uhr waren alle Übungen beendet, alle Maßnahmen wurden zurückgenommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen bedankten sich Einsatzleiter und Stadtjugendfeuerwehrwarte bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf. Ein besonderer Dank gilt der Bundeswehr, welche die Nutzung der Übungshäuser für die Feuerwehr möglich machte.





























































